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| 1947 |
Gründung des Ortsvereins durch Emil Herschke sen. Er führte den Verein bis 1961 als 1. Vorsitzender (über 50 Mitglieder im ersten Jahr). |
| 1948 | Erste Bürgermeister- und Gemeinderatswahl nach dem Krieg. SPD gewinnt auf Anhieb drei von acht Gemeinderatssitzen. |
| 1950 - 1960 | Anfangseuphorie flachte ab, CSU-Mehrheit schien unverrückbar. |
| 1961 | Emil Herschke sen., der Gründer des Ortsvereins, gab den Vorsitz aus Altersgründen an den Maler Max Glossner ab. |
| 1960 - 1966 | Bei den Gemeinderatswahlen hatte man Mühe, eine ausreichende Anzahl von Kandidaten zu finden. |
| 1970 | Nach dem Rücktritt des amtierenden CSU-Bürgermeisters wurde eine Bürgermeisterwahl fällig. Der SPD-Kandidat Bartholomäus Schreiber scheiterte nur knapp. |
| 1972 | Die Ernüchterung kam postwendend. Die neu gegründete "Freie Wählerschaft" nahm der SPD einen Sitz ab, die CSU behauptete weiterhin ihre fünf Sitze.
Emil Herschke sen. schied im Alter von 79 Jahren nach 24-jähriger Zugehörigkeit aus dem Gemeinderat aus. |
| 1975 | kam mit dem Studenten, Alfred Ostermeier, ein frischer Wind in die Partei. Mit seinem Einritt in die SPD übernahm er die Führung des Ortsvereins. Nach dem Fiasko von 1972 zog er gemeinsam mit Martin Bast und Jakob Wild, den führenden Vertretern der FW, die logische Konsequenz und präsentierte als Alternative zur scheinbar übermächtigen CSU eine gemeinsame SPD / FW Liste. |
| 1978 | Bei der Gemeinderatswahl zogen neben Max Glossner (seit 1972) Alfred Ostermeier und Johann Schimmer in das Gemeindeparlament ein. |
| 1980 | Böhmfeld verzeichnete stärksten SPD-Stimmengewinn bei der Bundestagswahl im Wahlkreis. |
| 1982 | Bei der Jahresversammlung erregte der wiedergewählte Vorsitzende Alfred Ostermeier mit seiner Forderung nach einer vorausschauender Beschaffung von Bauland großes Aufsehen. |
| 1984 | Die gute Arbeit und die Geschlossenheit der SPD / FW während der vorangegangenen Wahlperiode honorierten die Wählerinnen und Wähler bei der Kommunalwahl im März 1984. Die SPD / FW errang sechs von zwölf Gemeinderatssitzen. Bei der Bürgermeisterwahl setzte sich Alfred Ostermeier gegen den CSU-Bewerber durch.
Unser Wahlprogramm wurde zügig umgesetzt.
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| 1990 - 1996
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Die erfolgreiche Kommunalpolitik der abgelaufenen Wahlperiode, erstmals unter der Regie von Bürgermeister Alfred Ostermeier, gab der SPD/FW-Riege Auftrieb. Sie konnte sich bei der Kommunalwahl im März 1990 wiederum auf dem Bürgermeistersessel und auf sechs Gemeinderatssitze behaupten und startete mit einem vielversprechenden und umfangreichen Programm in die neue Wahlperiode.
Hier ein Auszug: Verstärkung des gemeindlichen Umweltschutzes Einsatz für sauberes Trinkwasser Schulturnhallenbau ohne finanzielles Risiko Erhalt der Jahrgangsklassen an der Grundschule Anbindung Böhmfelds an den Ingolstädter Nahverkehr Einstellung eines Gemeindearbeiters Mit Ablauf der Wahlperiode war das volle Zwölf-Punkte-Programm in die Tat umgesetzt. |
| 1991 | Sepp Sterzl wurde Vorsitzender, u.a. mit der wichtigen Aufgabe, die Mitgliederwerbung zu intensivieren. |
| 1996 - 2002
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Alfred Ostermeier stellte sich im März 1996 zur Wiederwahl und gewann. Der starke Gegenwind aus dem christsozialen Lager half dem CSU-Kandidaten schlussendlich nicht. Auch die SPD/FW-Mannschaft büßte keinen Sitz ein.
Mit Weitblick auf die künftigen Bedürfnisse des Dorfes, jedoch stets unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten setzte man unter anderem auf die Liste, packte an und brachte zum Abschluss: Sanierung Kotterhof, Generalerneuerung Grundschule, neues Löschgruppenfahrzeug, Umbau Wertstoffhof, Renovierung Dorfkapellen, Kindermittagsbeaufsichtigung an der Grundschule, Förderung Erweiterung kirchlicher Kindergarten und Sportheim, Anschaffung Obstpresse, Bau gemeindlicher Schafstall, Patenschaft Spezialpionierkompanie 600 Ingolstadt, Ferienprogramm mit den Vereinen, Förderung der Solarenergie- und Regenwassernutzung, Aufstellung und Umsetzung Landschaftsplan, vielfältige Aktionen im Rahmen der Lokalen Agenda 21, Beweidung mit Schafen und Ziegen zum Erhalt wertvoller Flächen und Arten. Fazit: Gesunde Finanzen und geringe Verschuldung. Sparsamkeit hatte nach wie vor oberste Priorität. "Enkelverträglichkeit" manifestierte sich als roter Faden der Böhmfelder Kommunalpolitik unter Bürgermeister Alfred Ostermeier. |
| 1997
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Seitdem hat sich die Mitgliederzahl verdoppelt.
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| 2002
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Bürgermeister Alfred Ostermeier trat im Frühjahr 2002 seine vierte Amtsperiode an. Einen CSU/UW Bürgermeisterkandidaten gab es nicht. Die SPD/FW konnte wiederum sechs von zwölf Gemeinderatssitze für sich behaupten.
Die Devise lautete: „Ein lebendiges Dorf lebt von aktiven Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Fähigkeiten und Talente einbringen und bereit sind für eine offene Kommunikation und die Förderung einer breiten ländlichen Kultur.“ Hauptpunkte der Agenda bis 2008 waren: Schaffung eines gemeindlichen offenen Jugendtreffs. Sanierung und Umnutzung der Alten Schule, möglichst mit der katholischen Pfarrei. Beplanung des alten Ortskerns, damit Böhmfeld im Wandel der Zeit seinen dörflichen Charakter nicht verliert. |
| 2003
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Sepp Sterzl wurde nach zwölf Jahren wieder als Vorsitzender in seinem Amt bestätigt,
die zwanzigjährige Studentin Bettina Siebendritt steht im als Stellvertreterin zur Seite. |
| 2004
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Mitgliederzahl wurde wieder erhöht.
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